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Es tut sich was in Baruth/Mark

Es gibt Leute, die nicht mehr gewillt sind, alles in Baruth hinzunehmen: den ständig steigenden Lärm durch Verkehr und Industrie, die schreitende Industrialisierung des Urstromtals, die Schadstoffemissionen in den Baruther Ortsteilen, die Gasverdichterstation, den drohenden und anstehenden Windrad-Wildwuchs, die langsame Entwertung des Ortsteils Baruth/Mark und die sehr hohen Schulden der Stadt.

Viele Häuser verfallen an der Hauptstraße oder stehen erfolglos zum Verkauf, Wohnungen und Gewerbe stehen leer. Tendenz steigend, Preise sinkend. Die Bevölkerung nimmt ab, der Mittelstand leidet bzw. verschwindet. Zufall? Sicher nicht.

Wir wollen aufmerksam machen auf Misstände, die sich über Jahre angehäuft haben. Baruth braucht dringend eine konstruktive Opposition.

Welcher Mensch hält Millionen-Kfz-Durchfahrten jährlich auf der winzigen Hauptstraße aus, davon ein großer Teil Schwerlastverkehr, wer kann mit der Raserei rücksichtsloser Durchfahrender in der Innenstadt leben, wer fragt sich nicht, was mit den rissig werdenden Häusern passiert, wer fragt sich nicht, ob die Tonnen von Abgasen, die aus den Schloten des Industriegebiets kommen und sich auf die umliegenden Ortsteile verteilen, auf die Dauer gesund für uns sind und wer fragt sich, ob die Arbeitsplätze im Industriegebiet, dem alles unterworfen wird, nachhaltig und gut bezahlt sind? Und vor allem: Wie viele Baruther Familien arbeiten denn wirklich dort?

Will man wirklich so junge Familien anlocken? Die Zahlen sprechen leider dagegen.

Wir stehen nicht für eine weltfremde Politik, wir sind nicht grundsätzlich gegen das Industriegebiet. Im Gegenteil. Aber wir erlauben uns, Fragen zu stellen und auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und die Stärkung von Umweltaspekten zu pochen. Im Interesse der dort Arbeitenden wie auch im Interesse der Bevölkerung in allen Baruther Ortsteilen.

Damit Baruth lebenswert bleibt und eine Zukunft hat, muss sich vieles ändern!