Pfleiderer Baruth GmbH laut Landesumweltamt 2012

Emissionen Pfleiderer Baruth GmbH

Veröffentlicht mit Genehmigung des Landesumweltamts vom 18.11.2013. Die Erläuterungen zu den Schadstoffen sind NICHT Teil der Emissionserklärung der Pfleiderer Baruth GmbH, sondern zum Verständnis aus offenen und zugänglichen Quellen – hier Wikipedia mit Nachweis – selektiv zitiert. Zur vertieften und eigenen Information sind jeweils die Links der entsprechenden Artikel hinzugefügt. Die Gefahrenkennzeichen sind die GHS-Gefahrenstoffkennzeichnungen aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) (weiß mit rotem Rahmen) bzw. die EU-Gefahrenstoffkennzeichnung (orange mit schwarzem Rahmen) aus selbiger Verordnung. Für die Korrektheit dieser Angaben übernehmen wir keine Gewähr. Weiterhin weisen wir nochmals darauf hin, dass wir nicht behaupten oder auf sonstiger Weise nahelegen, dass die Pfleiderer Baruth GmbH gegen geltende Gesetze verstößt.

 

Formaldehyd                                      – gasförmig –                                        91851  kg/a

Im Jahr 2004 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO die seit 1995 bestehende Einstufung von Formaldehyd von „Verdacht auf krebserregende Wirkung“ auf „krebserregend für den Menschen“. Hintergrund der WHO-Einstufung ist eine epidemiologische Studie, die bei Arbeitern, die mehrere Jahre in der Industrie Formaldehyd ausgesetzt waren, eine erhöhte Sterblichkeit durch Tumore des Nasen-Rachenraumes aufgezeigt hat. Seit 2006 sieht das BfR aufgrund der Ergebnisse der eigenen Studie die krebserzeugende Wirkung von Formaldehyd bei Aufnahme über die Atemluft als hinreichend belegt an.(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Formaldehyd#cite_note-18). Wir in und um Baruth sind also nach offiziellen Angaben über 91 Tausend Kilogramm (91 t) dieses krebserregenden Stoffes ausgesetzt.

 aetzend sehrgiftig giftig

 

Gesamtkohlenstoff (TOC) – ohne Methan                    gasförmig                       117.750 kg/a

Dieser Parameter soll gemäß der 17. BImSchV ebenfalls kontinuierlich gemessen werden und kein Tagesmittelwert darf über 10 mg/m³, kein halbstundenwert über 20 mg/m³ liegen. Das klingt, als würde mit diesem Parameter die Summe aller emittierten Kohlenwasserstoffverbindungen erfasst. Aber die Aussagekraft auch des Summenparameters ist zweifelhaft. Das Wort Ruß kommt in der 17. BImSchV gar nicht vor. Es würde wohl ihr „Persilschein- Image“ stören. Detailanalysen förderten eine reiche Palette von Kohlenwasserstoffen, wie Benzole (http://de.wikipedia.org/wiki/Benzol), Phenole (http://de.wikipedia.org/wiki/Phenol), Aldehyde (http://de.wikipedia.org/wiki/Aldehyde)
und ihre halogenierten Derivate (http://de.wikipedia.org/wiki/Halogen), polychlorierte Biphenole (http://de.wikipedia.org/wiki/PCB) und die Gruppe der polycyclischen armomatierten Kohlenwasserstoffe (http://de.wikipedia.org/wiki/PAK und, http://de.wikipedia.org/wiki/PAH)
zu Tage, die gemäß 17. BImSchV leider nicht gezielt überwacht werden.(Quelle: https://sites.google.com/site/kryorecycling/schutz/carbon)

Welche konkreten Arten von Gesamt-C in welchen Konzentrationen durch die Pfleiderer Baruth GmbH emittiert werden, wrid aus der Emissionserklärung nicht deutlich.

Feinstaub PM 10                                 – staubförmig –                                          21029 kg/a

 

Feinstaub PM 2,5                                 – staubförmig –                                          6744 kg/a

 

Wir haben alle Daten und Mengen gründlich geprüft, dennoch schließen wir Tippfehler oder Irrtümer nicht aus. Bei Fehlern bitten wir um Information, damit wir diese umgehend korrigieren können.