Unitherm Baruth GmbH laut Landesumweltamt für 2012

Emissionen Unitherm

Veröffentlicht mit Genehmigung des Landesumweltamts vom 18.11.2013. Die Erläuterungen zu den Schadstoffen sind NICHT Teil der Emissionserklärung der Unitherm Baruth GmbH, sondern zum Verständnis aus offenen und zugänglichen Quellen – hier Wikipedia mit Nachweis – selektiv zitiert. Zur vertieften und eigenen Information sind jeweils die Links der entsprechenden Artikel hinzugefügt. Die Gefahrenkennzeichen sind die GHS-Gefahrenstoffkennzeichnungen aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) (weiß mit rotem Rahmen) bzw. die EU-Gefahrenstoffkennzeichnung (orange mit schwarzem Rahmen) aus selbiger Verordnung. Für die Korrektheit dieser Angaben übernehmen wir keine Gewähr. Weiterhin weisen wir nochmals darauf hin, dass wir nicht behaupten oder auf sonstiger Weise nahelegen, dass die Unitherm GmbH gegen geltende Gesetze verstößt.

 

Schwefeldioxid                                      – gasförmig –                                        48118 kg/a

Schwefeldioxid, SO2, ist das Anhydrid der Schwefligen Säure H2SO3. Schwefeldioxid ist ein farbloses, schleimhautreizendes, stechend riechendes und sauer schmeckendes, giftiges Gas. Es ist sehr gut (physikalisch) wasserlöslich und bildet mit Wasser in sehr geringem Maße Schweflige Säure.  Dadurch trägt es in erheblichem Maß zur Luftverschmutzung bei. Es ist der Grund für sauren Regen, wobei das Schwefeldioxid zunächst von Sauerstoff zu Schwefeltrioxid oxidiert wird und dann mit Wasser zu Schwefelsäure (H2SO4) umgesetzt wird. Schwefeldioxid schädigt in hohen Konzentrationen Mensch, Tiere und Pflanzen. Eine Schwefeldioxidkonzentration, die über dem MAK-Wert liegt, kann beim Menschen zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Benommenheit führen. In höheren Konzentrationen schädigt das Gas stark die Bronchien und Lungen. Eine Exposition gegenüber hohen Schwefeldioxidkonzentrationen über einen längeren Zeitraum kann durch die Zerstörung des für die Blutbildung wichtigen B12-Vitamins zu Anämie führen (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwefeldioxid) aetzend sehrgiftig giftig

 

 

 

Chlorwasserstoff                                       – gasförmig –                                          8238 kg/a

Chlorwasserstoff ist ein farbloses, stechend riechendes Gas, das sich sehr leicht in Wasser löst. Wässrige Lösungen von Chlorwasserstoff werden Salzsäure genannt. Chlorwasserstoff ist eine sehr starke Säure. Chlorwasserstoff ist ätzend und in hohen Konzentrationen giftig. Direkte Vergiftungen sind jedoch sehr selten. Beim Einatmen können Reizungen der Schleimhäute und der Atemwege auftreten, die zu einer akuten Bronchitis oder Lungenentzündung führen können (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Chlorwasserstoff)

aetzend aetzend_2 sehrgiftig giftig

 

 

 

 

Kohlenmonoxid                                           – gasförmig –                                        60092 kg/a

Kohlenstoffmonoxid ist ein farb-, geruch-, und geschmackloses und giftiges Gas. Es entsteht unter anderem bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen. Kohlenstoffmonoxid ist ein gefährliches Atemgift, da es leicht über die Lunge aufgenommen wird. Da das Gas farb-, geruch- und geschmacklos und nicht reizend ist, wird es kaum wahrgenommen. Symptome einer leichten Vergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel und grippeähnliche Symptome. Kohlenstoffmonoxid bindet etwa 325-mal stärker an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin als Sauerstoff, bei einem Kohlenstoffmonoxidanteil von 0,1 Prozent in der Atemluft wird also etwa die Hälfte der roten Blutkörperchen deaktiviert (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffmonoxid)giftig sehrgiftig gefahr

 

 

 

Kohlendioxid                                             – gasförmig –                                       457243 kg/a

Die Schadwirkung auf Tier und Mensch beruht nicht nur auf der Verdrängung des Sauerstoffes in der Luft. In deutlich höherer Konzentration führt es zur Verminderung oder Aufhebung des reflektorischen Atemanreizes, zunächst zur Atemdepression (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid)

 

Stickstoffoxide                                           – gasförmig –                                      316380 kg/a

Auch unter NOx abgekürzt und Überbegriff verschiedener Stickstoffverbindungen. Sie verhalten sich gegenüber Wasser (beispielsweise in der Atmosphäre) als Säurebildner. Unter anderem wegen dieser Säurebildung (auf den Schleimhäuten) wirken sie reizend und giftig. Stickstoffmonoxid tritt im menschlichen Körper als Botenstoff auf und findet in der Behandlung unter anderem von Angina Pectoris Anwendung. Nitrose Gase entstehen unter anderem bei der Reaktion von Salpetersäure (HNO3) mit organischen Stoffen oder Metallen. (Bei der Reaktion von Salpetersäure mit Silber und Kupfer entsteht sehr viel NOx). Eine weitere Ursache für Stickoxide sind Abgase, die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen. Nitrose Gase haben einen charakteristischen stechenden Geruch und können mit Verzögerung von mehr als 24 Stunden (Latenzzeit) nach dem Einatmen noch zu einem Lungenödem führen. Bei Männern kann zudem Impotenz bei häufigerem Einatmen als Spätfolge eintreten (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stickstoffoxide)

 

Vanadium und seine Verbindungen                       – staubförmig –                      4,6 kg/a

Vanadium und seine anorganischen Verbindungen haben sich im Tierversuch als karzinogen [krebserregend, LLwB)] erwiesen. Sie werden daher in die Kanzerogenitäts-Kategorie 2 eingeordnet“ (Quelle: http://de.wikipedia.orgreizend/wiki/Vanadium#Gef.C3.A4hrdungen)

 

 

Chrom und seine Verbindungen                       – staubförmig –                           11,5 kg/a

Es gibt veschiedene Formen von Chrom, die von unschädlich bis hochgefährlich gelten, je nach dem, in welcher Verbindung sie vorliegen. Nähere Details zu den hiesigen Chromemissionen und seinen Verbindungen liegen uns nicht vor.achtunggesundheitsschaedlich

 

 

Mangan und seine Verbindungen                     – staubförmig –                            15,3 kg/a

Werden manganhaltige Stäube in hohen Dosen eingeatmet, wirken diese toxisch. Dabei kommt es zunächst zu Schäden in der Lunge mit Symptomen wie Husten, Bronchitis und Pneumonitis. Weiterhin wirkt Mangan neurotoxisch und schädigt das Zentralnervensystem.Erkrankungen durch Mangan oder seine Verbindungen sind in Deutschland als Nr. 1105 in die Berufskrankheitenliste aufgenommen. Eine Exposition kann bei Gewinnung, Transport, Verarbeitung und Verwendung von Mangan oder seinen Verbindungen entstehen, sofern diese Stoffe als Staub oder Rauch eingeatmet werden (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mangan)

 

Cobalt und seine Verbindungen                    – staubförmig –                         4,6 kg/a

Während kleine Überdosen von Cobalt-Verbindungen für den Menschen nur wenig giftig sind, führen größere Dosen (ab etwa 25 bis 30 mg pro Tag) zu Haut-, Lungen-, Magenerkrankungen, Leber-, Herz-, Nierenschäden und Krebsgeschwüren (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cobalt)gesundheitsschaedlichgefahr

 

 

 

Nickel und seine Verbindungen                           – staubförmig –                          18,5 kg/a

Das Einatmen anorganischer Nickelverbindungen ist mit einem erhöhten Krebsrisiko für Plattenepithelkarzinome der Lunge und der oberen Luftwege verbunden. Derartige bösartige Neubildungen werden in Deutschland bei berufsbedingter Exposition als Berufskrankheiten anerkannt (BK 4109).Außerdem ist ein erhöhter Nickelgehalt in der Atemluft und im Trinkwasser ein Risikofaktor für eine Sensibilisierung gegen Nickel bei Kindern (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nickel#Gesundheitliche_Probleme)gefahr_2giftig

 

 

Kupfer und seine Verbindungen                           – staubförmig –                             12,1 kg/a

Im Vergleich zu vielen anderen Schwermetallen ist Kupfer für höhere Organismen nur relativ schwach giftig. Die toxische Wirkung entsteht dadurch, dass Kupferionen an Thiolgruppen von Proteinen binden und Lipide der Zellmembran peroxidieren, was zur Bildung von freien Radikalen führt, welche die DNA und Zellmembranen schädigen. Beim Menschen führt das beispielsweise im Fall von Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit) zu Schädigungen der Organe mit einem hohen Kupferüberschuss. Eine neue Studie zeigt, dass Kupfer sich bei langfristiger hoher Zufuhr in den Hirnkapillaren ablagert und dort die Blut-Hirn-Schranke schädigen kann. Dadurch wird der Abtransport von Beta-Amyloid behindert, die Akkumulation des Stoffes verursacht dann den Morbus Alzheimer (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kupfer)achtung

 

 

Arsen und seine Verbindungen                               – staubförmig –                            6,9 kg/a

Arsen-Stäube sind leicht entzündlich. Dreiwertige lösliche Verbindungen des Arsens sind hoch toxisch, weil sie biochemische Prozesse wie die DNA-Reparatur, den zellulären Energiestoffwechsel, rezeptorvermittelte Transportvorgänge und die Signaltransduktion stören. Die chronische Arsen-Vergiftung führt über die Bindung an Sulfhydryl-Gruppen von Enzymen der Blutbildung (zum Beispiel Delta-Amino-Laevulin-Säure-Synthetase) zu einem initialen Abfall des Hämoglobins im Blut, was zu einer reaktiven Polyglobulie führt. Des Weiteren kommt es bei chronischer Einnahme von Arsen zur Substitution der Phosphor-Atome im Adenosin-Triphosphat (ATP) und damit zu einer Entkopplung der Atmungskette, was zu einer weiteren reaktiven Polyglobulie führt (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Arsen)

sehrgiftig giftig achtung umwelfgefaehrlich

 

 

 

Cadmium und seine Verbindungen                            – staubförmig –                           1,1 kg/a

Besonders Personen, die in Fabriken mit hohem Cadmiumausstoß arbeiten, sind erhöhten Gefahren ausgesetzt. Das Einatmen von Cadmium kann die Lungen ernsthaft schädigen und sogar zum Tod führen. Das Spurenelement kann sich industrie- oder umweltbedingt allmählich im Körper anreichern und eine schwer erkennbare chronische Vergiftung hervorrufen. Cadmium schädigt auch die Knochen, da es letztendlich zur Mobilisierung des Calciums führt (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cadmium#Toxikologie)sehrgiftig

gefahr achtung umwelfgefaehrlich giftig

 

 

 

Zinn und seine Verbindungen                                     – staubförmig –                           5,1 kg/a

Die Giftwirkung einfacher Zinnverbindungen und Salze ist gering. Einige organische Zinnverbindungen dagegen sind hochtoxisch (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zinn)

 

Antimon und seine Verbindungen                               – staubförmig –                         5,5 kg/a

Antimon kann bereits bei Ingestion von 200 – 1200 mg tödlich sein. In der Toxikologie sind drei Antimon-Formen bekannt, von denen das gasförmige Antimonhydrid (Stiban, SbH3) die gefährlichste Form ist, die eine massive Hämolyse induziert. Nach der Toxizität folgt Brechweinstein mit dreiwertigem Antimon, während fünfwertiges Antimon am wenigsten toxisch ist. Von den Antimonverbindungen sind seitens der EU Antimonfluorid als giftig (T) und die Chloride als ätzend (C) eingestuft, außerdem als umweltgefährlich (N); alle anderen Antimonverbindungen als gesundheitsschädlich (Xn) und umweltgefährlich (N). Antimon selbst ist dort nicht aufgeführt, laut Sicherheitsdatenblatt ist es als reizend gekennzeichnet (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Antimon)gefahr_2 reizend

 

 

Quecksilber und seine Verbindungen                    – staubförmig –                          0,55 kg/a

Bedeutende Emissionsquellen sind u.a. das Verbrennen von Biomasse. Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das bereits bei Zimmertemperatur Dämpfe abgibt. Bei der Aufnahme über den Verdauungstrakt ist reines metallisches Quecksilber vergleichsweise ungefährlich, eingeatmete Dämpfe wirken aber stark toxisch. Besonders toxisch sind vor allem organische Quecksilberverbindungen, wenn sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie entstehen in der Nahrungskette durch Biomethylierung zu Methylquecksilber. Je nach Aufnahme sind sowohl eine akute als auch eine chronische Vergiftung möglich (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilber#Umweltemissionen)

sehrgiftig achtung gefahr giftig umwelfgefaehrlich

 

 

 

Thallium und seine Verbindungen                       – staubförmig –                              0,41 kg/a

Thallium und thalliumhaltige Verbindungen sind hochgiftig und müssen mit größter Vorsicht gehandhabt werden (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Thallium) sehrgiftig giftig gefahr

 

 

 

Blei und seine Verbindungen                               – staubförmig –                               17,7 kg/a

Elementares Blei kann vor allem in Form von Staub über die Lunge aufgenommen werden.  Toxisch sind gelöste Bleiverbindungen, sowie Bleistäube, die durch Verschlucken oder Einatmen in den Körper gelangen können. Besonders toxisch sind Organobleiverbindungen, z. B. Tetraethylblei, die stark lipophil sind und rasch über die Haut aufgenommen werden. Jedoch reichern sich selbst kleinste Mengen, über einen längeren Zeitraum stetig eingenommen, im Körper an, da sie z. B. in die Knochen eingelagert und nur sehr langsam wieder ausgeschieden werden. Blei kann so eine chronische Vergiftung hervorrufen, die sich unter anderem in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abmagerung und Defekten der Blutbildung, des Nervensystems und der Muskulatur zeigt. Bleivergiftungen sind besonders für Kinder und Schwangere gefährlich. Es kann auch Fruchtschäden und Zeugungsunfähigkeit bewirken (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blei)gefahr_2 achtung gefahr giftig umwelfgefaehrlich

 

 

 

Feinstaub PM 10                                 – staubförmig –                                          3350 kg/a

 

Feinstaub PM 2,5                                 – staubförmig –                                          2487 kg/a

 

Wir haben alle Daten und Mengen gründlich geprüft, dennoch schließen wir Tippfehler oder Irrtümer nicht aus. Bei Fehlern bitten wir um Information, damit wir diese umgehend korrigieren können.